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Was gibt’s Neues?

Neu, zumindest im deutschen Kino, ist der Film »Moon« des britischen Regisseurs Duncan Jones. Start war am 15. Juli, und es war ein eher stiller Start — immerhin läuft der Film in anderen Ländern seit Herbst 2009. Hier der offizielle Trailer:

»Moon« ist ein kluger, ruhiger Science-Fiction-Film, der es nicht primär darauf anlegt, den Zuschauer zu fesseln. Er lässt ihm die Freiheit nachzudenken: Was macht »Menschsein« aus? Wie kann ich mich meines eigenen Menschseins versichern? Ist Freiheit nur eine Illusion? Was ist die Macht, die mich steuert? Und gerade deshalb wird einen dieser Film nicht so schnell wieder loslassen.

Dass »Moon« nicht der erste Film ist, der das Weltraum-Motiv nutzt, um den »Inner Space« zu erkunden, rechtfertigt nicht, ihn mit Verweis auf Filme wie »Bladerunner«, »Solaris« oder »2001: Odyssee im Weltraum« als belanglose Zitatesammlung abzutun. Duncan Jones scheut sich nicht, zu zitieren und zu reduzieren; diesen Verzicht auf vordergründige Originalität und Effekte wird sich nur leisten, wer wirklich etwas zu erzählen hat. »Moon« erzählt die Geschichte des allein und »zum Wohle der Menschheit« auf dem Mond arbeitenden Sam Bell, eine Geschichte, die sich von leiser Melancholie zur großen Tragödie steigert.

Worum geht es?

Sam Bell ist im Auftrag seines Arbeitgebers »Lunar Industries« auf dem Mond, um dort Maschinen zu warten, die im Wesentlichen vollautomatisch Helium-3 abbauen, jenen Stoff, mit dem die Menschheit ihr Energieproblem ein und für alle mal sauber gelöst hat. Sein einziger Gefährte ist GERTY, ein Computer, der nicht nur sämtliche Anlagen überwacht und steuert, sondern auch alles für Sams Wohlbefinden tut. Doch wenige Tage vor Sams geplanter Rückkehr auf die Erde stellt eine Panne bei einer Routinearbeit alles in Frage: Sams Zukunft, seine Vergangenheit, seine Existenz und das Geschäftsmodell von Lunar Industries.

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