Sterntagebücher. Zwölfte Reise

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Inhalt

Professor Tarantoga hat ein Maschine konstruiert, die in der Lage sein soll, die Zeit je nach Belieben langsamer oder schneller ablaufen zu lassen. Da er sich außerdem hervorragend in Astrozoologie auskennt, hat er auch bald eine geeignete außerirdische Spezies ausgemacht, an der er seine Erfindung testen (lassen!) könnte. Ijon Tichy, der technischen Neuheiten gegenüber immer aufgeschlossen ist und vor keinem Weltraumabenteuer zurückschreckt, ist der ideale Testpilot. Seine zwölften Reise führt ihn daher zum Planeten Amauropien, der von menschenähnlichen Wesen — den Mikrozephalen — besiedelt wird.

Die Mikrozephalen stehen auf einer sehr niedrigen Entwicklungsstufen, und genau diese Eigenschaft macht sie in Bezug auf die Zeitmaschine interessant. Nachdem Tichy den Beschleunigermodus eingestellt hat, durchläuft die Gesellschaft Amauropiens im Zeitraffer eine schier endlose Folge von Putsch und Gegenputsch, Kriegen, Revolten, Unruhen, Abspaltungen und Vereinigungen. Man könnte es auch Fortschritt nennen. Tichy selbst gerät immer wieder auf unterschiedlichste Weise in den Strudel der Ereignisse: mal wird er als eine Art Messias verehrt, mal gefoltert. Kurz vor seiner gerade noch rechtzeitigen Abreise muss er sich als Postbote im Ministerium für Kultur verdingen, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Bei einem letzten, verzweifelten Versuch, seine Zeitmaschine in einer für ihn günstigen Weise zu manipulieren, bewirkt er, dass die Zeit rückwärts abläuft. Als Kleinkind erreicht er an Bord seiner Rakete gerade noch so den Starthebel.

Da andererseits Hin- und Rückflug jeweils 30 Jahre dauern, gleicht sich’s wieder aus …

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