Sterntagebücher

Erzählungen von Stanisław Lem
Erstveröffentlichung 1957
Originaltitel »Dzienniki gwiazdowe«

Inhalt

Die Sterntagebücher sind eine Sammlung von fiktiven Reiseberichten des fiktiven Raumfahrers Ijon Tichy. Die Geschichten sprühen vor Ironie und zeigen eine für die Entstehungszeit erstaunlich starke Tendenz, das Genre Science Fiction selbst zu parodieren. Manchmal gerät der Autor ins Philosophieren, doch begeistern die Sterntagebücher vor allem durch Leichtigkeit, Humor und unglaublich viele verrückte Ideen.

Die einzelnen Geschichten tragen knappe Titel nach dem Schema »Siebte Reise«, usw. Sie sind in diesem Sinne »chronologisch geordnet, aber unvollständig«.

Die Reisen des Ijon Tichy

  • Siebte Reise. Ijon Tichy plagt sich mit einem banalen Technikärgernis und begegnet in einer Zeitschleife mehreren Ijon-Tichy-Kopien
  • Achte Reise. Ijon Tichy reist als Delegierter der Erde zur Hohen Versammlung der Organisation der Vereinten Planeten und bekommt dort wenig Schmeichelhaftes zu hören
  • Elfte Reise. Ijon Tichy reist in geheimer Mission zu einem Planeten, auf dem nach dem mysteriösen Verschwinden des Raumfrachters »Gottesgabe« ein Roboterstaat errichtet wurde
  • Zwölfte Reise. Ijon Tichy testet auf dem Planeten Amauropien eine von Professor Tarantoga entwickelte Zeitmaschine. Das ist eine ziemlich gefährliche Reise!
  • Dreizehnte Reise.
  • Vierzehnte Reise.
  • Achtzehnte Reise. Ijon Tichy erschafft nichts Geringeres als das bestehende Universum, trägt aber nach eigener Aussage keine Schuld am gründlichen Misslingen des Unterfangens
  • Zwanzigste Reise. Ijon Tichy wird von seinem eigenen Ich beauftragt, ins Jahr 2661 zu reisen und ein folgenschweres Projekt zu leiten: die Verbesserung der Geschichte des Sonnensystems.
  • Einundzwanzigste Reise.
  • Zweiundzwanzigste Reise. Ijon Tichy versucht, in einer planetenreichen Gegend sein verlorengegangenes Taschenmesser wiederzufinden und lernt dabei den Missionar Pater Lazimon kennen. Wir lernen: Es ist sehr riskant, die Religion auf fremde Planeten zu tragen.
  • Dreiundzwanzigste Reise. Ijon Tichy besucht aus wissenschaftlicher Neugier den Planeten der Bischuten und testet dort am eigenen Leib deren bizarre Schlaf- und Reisemethode. Was nicht ganz ungefährlich ist, denn beides basiert auf dem Prinzip des Pulverisierens.
  • Vierundzwanzigste Reise. Ijon Tichy verschlägt es auf einen ziemlich leeren Planeten, wo er die letzten Vertreter des Stammes der Indioten trifft. Der Niedergang scheint irgendwie mit der indiotischen Dreiklassengesellschaft und dem Prinzip der freien Initiative zusammenzuhängen.
  • Fünfundzwanzigste Reise.
  • Achtundzwanzigste Reise.

Wo bin ich?

Sie sind auf der Website der Habenichtse gelandet, einem Portal zum Thema fantastische Literatur & Science Fiction. Neben Inhaltsangaben finden Sie hier Biografien und Artikel zu Begriffen, Genren usw.

Werbung