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	<title>Website der Habenichtse &#187; Melancholie</title>
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	<description>Fantastische Literatur &#38; Science Fiction</description>
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		<title>Der Rabe</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 16:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauerliches]]></category>
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>E.A. Poe</strong> ♦ Once upon a midnight dreary… wer um Mitternacht Besuch von einem Raben bekommt, der vergisst es Nimmermehr  <a href="http://www.habenichtse.de/gothic-fiction/der-rabe/"> lesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gedicht von <a href="http://www.habenichtse.de/biografie/edgar-allan-poe/" target="_self">Edgar Allan Poe<br />
</a> Originaltitel »The Raven«, Erstveröffentlichung 1845 im <em>Evening Mirror</em>, New York; erste Übertragung ins Deutsche vor 1860. Heute sind vor allem die Übersetzungen von Hedwig Lachmann (1891) und Hans Wollschläger (1982) verbreitet. Die in der folgenden Inhaltsangabe verwendeten Zitate beziehen sich auf die Übersetzung von Wollschläger.</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Der Erzähler ist spätabends in die Lektüre alter Bücher versunken. Vielleicht ist er auch schon ein paar Mal kurz vom Schlaf übermannt worden, als er ein leises Klopfen an der Tür hört. Wohl ein später Gast, wie er meint, doch als er die Tür öffnet, sieht er »nur Dunkel dort &#8212; nichts weiter mehr.« Die Stille wirft ihm nur sein eigenes, fragend in die Nacht gerufenes Wort zurück: »Lenor«, der Name der Frau, die er liebte und deren Tod er nicht verwinden kann. Wieder in seinem Zimmer hört er abermals ein Klopfen, etwas lauter diesmal und am Fenster. Entschlossen, seinen trüben Gedanken zu entrinnen und eine rationale Erklärung für die unheimlichen Geräusche zu finden (»&#8217;s ist der Wind &#8212; nichts weiter mehr«), reißt er das Fenster auf.</p>
<div id="attachment_53" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><a href="http://www.habenichtse.de/wp-content/uploads/2010/08/paul_gustave_dore_rabe-202x300.jpg"><img class="size-full wp-image-53" title="Der Rabe" src="http://www.habenichtse.de/wp-content/uploads/2010/08/paul_gustave_dore_rabe-202x300.jpg" alt="Illustration von Gustav Dore" width="202" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Illustration von Gustav Dore</p></div>
<p>Herein flattert ein Rabe und lässt sich auf dem Türsims nieder. Gefragt nach seinem Namen, antwortet der Rabe: »Nimmermehr«. Der Mann wundert sich über den Sinn dieses Wortes, sagt sich dann aber, dass der unheimliche Besucher morgen aus seinem Leben verschwunden sein wird, wie zuvor schon mancher gute Freund &#8212; und wie sein Glück, Lenor. Darauf sagt der Rabe wieder: »Nimmermehr« und trifft damit den Mann mitten ins Herz. Der meint nun, dass Tier müsse bei einem früheren Herrn dieses eine Wort gelernt haben. Er stellt dem Raben Fragen, die wohl schon lange auf seiner Seele lasten: Ob er je über den Verlust Lenors hinweg kommen wird? Ob er sie einst im Himmel wiedersehen wird? Der Rabe sagt nur sein trostloses »Nimmermehr«. Der Mann, nun außer sich, fordert den Raben auf zu verschwinden, worauf dieser vom Türsims herab sein letztes Nimmermehr krächzt, dort schweigend verharrt und unter seinem Schatten die Seele des Mannes für immer begräbt.</p>
<p><strong>extern</strong></p>
<p><a href="http://en.wikisource.org/wiki/The_Raven_(Poe)" target="_blank">»The Raven«</a> (Originaltext auf wikisource.org)<br />
<a href="http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&amp;xid=2063&amp;kapitel=13&amp;cHash=10019d4500derrabe#gb_found" target="_blank">»Der Rabe« </a>(Übersetzung von Hedwig Lachmann auf Projekt Gutenberg)</p>
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		<title>Der Untergang des Hauses Usher</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 12:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauerliches]]></category>
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>E.A. Poe</strong> ♦ Das Anwesen der Familie Usher atmet Schwermut und Verfall. In einer Sturmnacht erfüllen sich die düsteren Ahnungen vom Untergang. <a href="http://www.habenichtse.de/gothic-fiction/der-untergang-des-hauses-usher/"> lesen ...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzgeschichte von <a href="http://www.habenichtse.de/biografie/edgar-allan-poe/">Edgar Allan Poe<br />
</a>Oiginaltitel »The Fall of the House of Usher«<br />
Erstveröffentlichung 1839 in »Burton&#8217;s Gentlemen&#8217;s Magazine«, Philadelphia</p>
<h3>Inhalt</h3>
<p>Der Erzähler reitet zum Anwesen der Familie Usher. Sein Jugendfreund Roderick Usher hatte ihn in einem besorgniserregenden Brief gebeten, ihm eine Zeitlang Gesellschaft zu leisten. Roderick ist der letzte Spross des alten Adelsgeschlechts der Ushers und lebt mit seiner Zwillingsschwester, Lady Madeline, in dem unheimlichen, alten Gemäuer. Alles atmet Schwermut, Verfall und Verwesung: der wolkenverhangene Herbsttag, die von Sümpfen geprägte Landschaft, der zum Anwesen gehörende trübe Weiher und natürlich das Haus selbst mit seinen kahlen Mauern und seinem unübersehbaren Riss.</p>
<p>Der Erzähler findet Roderick in einer Verfassung vor, die seine Besorgnis noch steigert. Roderick ist von einer seltsamen Gemüts- oder Geisteskrankheit gezeichnet. Er spürt drohendes Unheil über dem Haus wie auch über dem Geschlecht der Ushers und lebt offenbar schon seit Jahren in einem Gefühl der Erstarrung. Zu seinen Symptomen gehört eine krankhaft übersteigerte Empfindlichkeit des Gehörs, die ihm Musik fast unerträglich macht und das Grauen der unheimlichen Geräusche von Haus und Umgebung potenziert.</p>
<p>Zwar scheinen die düsteren Visionen Rodericks größtenteils seiner Gemütsverstimmung zuzuschreiben zu sein, doch gibt es aus der Sicht des Erzählers auch einen sehr greifbaren, rationalen Grund, nämlich der schlechte Gesundheitszustand von Lady Madeline. Kurz nach seiner Ankunft hat der Erzähler auf der Treppe des Hauses eine wortlose Begnung mit der unheimlichen Lady. Wenige Tage darauf stirbt sie und der Bruder lässt sie bis zur Beisetzung im Keller des Hauses aufbahren. Poes Beschreibung der Toten weckt die grauenhafte Vorstellung vom lebendig Begrabensein. Auch scheinen seit Lady Madelines Aufbahrung seltsame Veränderungen mit Roderick vorzugehen. Das Unheimliche der Erzählung kulminiert in einer Sturmnacht, in der sich Ushers Ahnungen vom Untergang erfüllen.</p>
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